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Gartenwerkzeug Grundausstattung

Nützliches Gartenwerkzeug – Grundausstattung für Hobbygärtner

Spaten, Handgrubber, Rasenmäher und Heckenschere – für die Gartenarbeit gibt es allerlei Gerätschaften. Welches Gartenwerkzeug zur unverzichtbaren Grundausstattung gehört und worauf beim Kauf zu achten ist: Diese Fragen beantwortet Ihnen unser hilfreicher Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

  1. Grundausstattung für die Gartenarbeit: Welche Geräte brauche ich?
  2. Gartenarbeit: Welche Utensilien sind darüber hinaus praktisch?
  3. Nach der Gartenarbeit: Wie das Werkzeug lagern?

Grundausstattung für die Gartenarbeit: Welche Geräte brauche ich?

Sowohl in kleinen als auch in großen Gärten fällt in jeder Saison einiges an Gartenarbeit an. Mit den richtigen Gartengeräten geht die Arbeit deutlich leichter von der Hand. Die folgende Auflistung verrät Ihnen, welches Gartenwerkzeug als Grundausstattung ein echter Kauftipp für einen gepflegten Außenbereich ist.

Spaten, Schaufel und Grabegabel

Beim Umgraben schwerer Böden, Anlegen von Beeten und Abstechen von Rasenkanten dient Ihnen ein stabiler Spaten als praktischer Helfer. Ist das Erdreich in Ihrem Garten eher hart, greifen Sie zu einem Spaten mit kleinem Spatenblatt. Vorteilhaft ist außerdem eine Auftrittkante für Ihren Fuß – dadurch gelangen Sie einfacher in den Boden. Vielseitig im Gebrauch ist eine Schaufel, mit der Sie beispielsweise Sand bewegen. Eine Grabegabel macht das Trio komplett: Sie eignet sich ebenfalls dazu, den Boden zu wenden, ermöglicht jedoch eine schonendere Bearbeitung, da die Zinken weniger Pflanzenwurzeln beschädigen.

Gartenschere und Messer

Um Büsche zu stutzen oder Schnittblumen für einen bunten Strauß zu ernten, brauchen Sie eine scharfe Gartenschere. Eine hochwertige Klinge zahlt sich aus, da stumpfe Scheren die Pflanzenteile eher abquetschen. Wer viel Baumbestand im Garten pflegt, kommt um die Anschaffung einer kraftvollen Astschere nicht herum. Ein scharfes Gärtnermesser hilft Ihnen unter anderem dabei, Wundränder nach dem Baumbeschnitt sauber zu glätten.

Gartenwerkzeug zum Unkrautjäten

Unkraut wächst in jedem Garten. Deswegen gehören Handgrubber, Gartenkrallen und Wurzelstecher als unentbehrliche Helfer zur Grundausstattung. Gartengeräte mit langem Stiel ermöglichen dabei eine komfortable, rückenschonende Arbeitsweise. Für Hochbeete kommen dagegen vorrangig kompakte Utensilien mit Handgriff infrage, da Sie sich hierbei ohnehin nicht tief bücken müssen.

Harke und Rechen

Mit einer Harke ziehen Sie umgegrabenen Boden glatt und kehren Gartenabfälle zusammen. Stehen in Ihrem Garten viele Laub- und Nadelbäume, bietet sich die Anschaffung eines Laubbesens (auch Fächerrechen genannt) an. Mit seinen flexiblen Zinken nimmt er trockene Blätter und Zapfen optimal auf.

Kombisysteme

Ein Stiel, mehrere Aufsätze: Mit diesem cleveren Prinzip sind Kombigeräte extrem platzsparend. Durch einen einfachen Klick- oder Schraubmechanismus nehmen Sie beispielsweise den Laubbesen ab und stecken als Nächstes einen Fugenkratzer auf denselben Stiel.

Motorbetriebene Gartenwerkzeuge

Rasenmäher, Laubbläser, elektrische Heckenscheren und Kettensägen zählen je nach Größe des Grundstücks ebenfalls zur Grundausstattung. Mit einer Handsäge oder einer manuellen Heckenschere erweist sich die Gartenarbeit auf großen Flächen sonst als ziemlich anstrengend. Benötigen Sie ein Spezialgerät nur einmalig, lohnt sich oft auch die Miete im Baumarkt.


Gartenarbeit: Welche Utensilien sind darüber hinaus praktisch?

Neben Ihrer reinen Werkzeug-Grundausstattung gibt es noch einige praktische Helfer, die in keinem Schuppen fehlen sollten:

  • Schubkarre: Unverzichtbar für den Transport von Erde, Grünschnitt oder schweren Steinen.
  • Eimer und Säcke: Ideal zum schnellen Sammeln von Unkraut und Gartenabfällen.
  • Handschuhe und Schutzkleidung: Schützen vor Dornen, Blasen an den Händen und Verletzungen bei der Arbeit mit Motorgeräten.
  • Knieschoner: Sorgen für schmerzfreies Arbeiten beim Jäten und Pflanzen in Bodennähe.
  • Pflanzdraht und Schnur: Zum sicheren Hochbinden von Gemüse- und Kletterpflanzen.
  • Bewässerungssystem: Vom einfachen Gartenschlauch mit Spritzdüse bis hin zur automatischen Rasenbewässerung.

Nach der Gartenarbeit: Wie das Werkzeug lagern?

Damit Ihre Gerätschaften lange halten und nicht schon nach der ersten Saison zu rosten beginnen, sollten Sie folgende Pflegetipps berücksichtigen:

  • Reinigung nach Gebrauch: Befreien Sie Werkzeuge nach der Arbeit grob von Erde. Eine umfassende Grundreinigung erledigen Sie im Herbst, bevor die Sachen ins Winterquartier wandern. Widmen Sie sich insbesondere den Metallteilen von Spaten, Harke und Schere: Erste Rostansätze entfernen Sie mit Stahlwolle, wischen die Flächen mit Seifenlauge ab und reiben sie mit etwas Pflegeöl ein.
  • Klingen schärfen: Gartenmesser und Scherenklingen schärfen Sie am besten mit einem Schleifstein. Bei Scheren gelingt dies leichter, wenn Sie die Einzelteile auseinandernehmen. Schmieren Sie die Gelenke anschließend mit etwas Kriechöl.
  • Holzstiele pflegen: Ist der Holzstiel abgenutzt oder raubereit, bearbeiten Sie ihn einfach mit feinem Schleifpapier. Beschädigte oder gesplitterte Stiele tauschen Sie aus Sicherheitsgründen am besten sofort aus.
  • Motorgeräte winterfest machen: Gartengeräte mit Motor brauchen vor der Winterpause etwas mehr Aufmerksamkeit. Folgen Sie hierzu den Hinweisen des Herstellers – beispielsweise ist es ratsam, den Tank eines Benzin-Rasenmähers vor dem Winter vollständig zu leeren.
  • Trockener Lagerort: Ihre Gartenwerkzeuge lagern idealerweise an einem trockenen, geschützten Ort. Feuchtigkeit fördert Rostbildung und setzt Holzstielen stark zu.

Da Sie jetzt Ihre Grundausstattung an Gartenwerkzeug beisammen haben, kann es mit der kreativen Gartengestaltung weitergehen!